Falsche Berechnung der Lkw-Maut

Zuviel gezahlte Maut zurückerhalten
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Deutsche Lkw-Maut ist laut EuGH-Entscheidung rechtswidrig –
Schützen Sie Ihre Ansprüche jetzt vor drohender Verjährung!

Der Europäische Gerichtshof hat am 28. Oktober 2020 entschieden: Die Höhe der deutschen Lkw-Maut verstößt gegen Europarecht (mehr dazu). Demnach hat die Bundesrepublik Deutschland bei der Berechnung der Mautgebühr die Kosten für die Verkehrspolizei berücksichtigt, obwohl dies nach Europarecht nicht zulässig ist. Vielmehr hätten bei der Berechnung der Maut nur die Kosten für Infrastruktur einbezogen werden dürfen.

Alle Zahler der deutschen Maut haben deshalb einen Anspruch auf Rückerstattung gegen die Bundesrepublik Deutschland zumindest des Anteils an der in den Jahren 2018 bis 2021 gezahlten Maut, der auf den Kosten für die Verkehrspolizei beruhte. Nach derzeitigem Kenntnisstand beträgt der Anspruch mindestens vier Prozent der entrichteten Mautgebühr.

Neu: Gesetzesänderung
Als erste Reaktion hat der deutsche Gesetzgeber die Maut neu berechnet, sodass ab dem 1. Oktober 2021 neue, geringere Mautsätze gelten. Zudem enthält die Gesetzesänderung festgelegte Rückerstattungsbeträge für die Zeit vom 28. Oktober 2020 bis einschließlich 30. September 2021. Die hieraus resultierenden Ansprüche machen wir selbstverständlich ebenfalls für Sie geltend.

Unsere Reaktion auf die Gesetzesänderung
Darüber hinaus haben wir gemeinsam mit einem verkehrswissenschaftlichen Gutachter geprüft, ob die vom Gesetzgeber festgelegten Rückerstattungsbeträge hinreichend hoch sind. Wir sind hierbei zu dem Ergebnis gekommen, dass dies regelmäßig nicht der Fall ist und dass Transportunternehmen zum Teil eine deutlich höhere Rückerstattung verlangen können. eClaim bietet Ihnen daher die Geltendmachung sämtlicher Ihnen zustehender Ansprüche auf Rückerstattung der Maut im Paket an. Wir ermitteln Ihre gesamten Rückerstattungsansprüche – insbesondere auch die über die Gesetzesänderung hinausgehenden Ansprüche – und stellen sicher, dass diese in vollem Umfang für Sie durchgesetzt werden. Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche kann dabei nur in einem Gesamtpaket erfolgen. Dabei informieren wir Sie selbstverständlich regelmäßig über jeden Schritt.


Achtung! Ansprüchen aus dem Jahr 2018 droht bereits Ende 2021 die Verjährung. Werden Sie daher bis zum 8. Dezember 2021 tätig!

eClaim bietet Ihnen in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Hausfeld die Möglichkeit, Ihre Rückerstattungsansprüche schnell, unkompliziert und ohne Kostenrisiko vor der Verjährung zu schützen - und durchzusetzen.

Zur Durchsetzung Ihrer Rückerstattungsansprüche registrieren Sie sich bitte hier. Beachten Sie dabei, dass wir Ihre Ansprüche aus 2018 nur dann vor der Verjährung schützen können, wenn Sie Ihre Registrierung bis zum 8. Dezember 2021 abgeschlossen haben! Ansprüche aus 2017 sind aller Wahrscheinlichkeit nach bereits verjährt. Eine Registrierung für diese Ansprüche ist nicht mehr möglich.

Wie geht es weiter

1. Registrierung

Um Ihre zu viel gezahlten Mautbeträge zurückzufordern, registrieren Sie sich hier.
2. Bereitstellung der notwendigen Dokumente

Um Ihre Ansprüche  durchsetzen zu können, benötigen wir Daten zu den Mautzahlungen und die dazugehörigen Mautaufstellungen. Sie erhalten von uns einen Vertrag zur Finanzierung der Anspruchsdurchsetzung und eine Vergütungsvereinbarung mit der Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP, unserer Partnerkanzlei, die Ihre Ansprüche für Sie durchsetzt.

3. Durchsetzung Ihrer Ansprüche

Wir ergreifen die erforderlichen verjährungshemmenden Maßnahmen und machen Ihre Ansprüche basierend auf der Gesetzesänderung außergerichtlich geltend. Ihre weiteren Ansprüche versuchen wir für Sie in sogenannten Testverfahren, mit anschließenden Vergleichen, durchzusetzen. Im Rahmen von Testverfahren können Gerichte für ausgewählte Kläger eine Entscheidung zur Rechtslage treffen, die sodann auch anderen Anspruchsstellern zugutekommen kann.

FAQ

1. Wer kann Rückerstattungen über eClaim geltend machen und welches Unternehmen kann sich anmelden?

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Grundsätzlich jedes Unternehmen, das ein Vertragsverhältnis zu Toll Collect oder einem EETS-Anbieter (als EETS-Anbieter zugelassen sind ausschließlich: Axxès, Toll4Europe, Telepass, Total PASSango von TotalEnergies [früher: Total Marketing Services], Tolltickets) hat und seit dem 1. Januar 2018 Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen gezahlt hat. Auch wenn die Mautabrechnungen dabei über ein Abrechnungsunternehmen (zum Beispiel SVG, UTA, DKV) erfolgen, besteht dennoch immer eine Vertragsbeziehung zu Toll Collect oder einem EETS-Anbieter. Unerheblich ist auch, in welchem Land das Unternehmen seinen Sitz hat. Wichtig ist, dass die Mautzahlungen aufgrund eines eigenen Vertragsverhältnisses zu Toll Collect (bzw. einem EETS-Anbieter) geleistet wurden.

Wenn Ihrem Konzern oder Unternehmensverbund mehrere Unternehmen angehören, registrieren Sie bitte unbedingt jedes Unternehmen, welches ein eigenes Vertragsverhältnis mit Toll Collect oder einem EETS-Anbieter hat, einzeln (siehe hierzu FAQ Nr. 2, wer gezahlt hat, ist hierfür nicht maßgeblich).

In dem Ausnahmefall, dass Sie ein einziges Unternehmen aber mehrere Benutzernummern haben, registrieren Sie sich bitte dennoch mit nur einer dieser Benutzernummern. Nutzen Sie dafür eine der Benutzernummern, die Sie aktuell und hauptsächlich verwenden. Im Rahmen des Registrierungsprozesses werden Sie dann gebeten, die weiteren Benutzernummern anzugeben.

Sofern sich ihr Unternehmen in der Insolvenz befinden sollte, stehen diese Ansprüche ggf. dem Insolvenzverwalter zu.

2. Ich weiß nicht, ob ich ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect oder einem EETS-Anbieter habe?

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Ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect haben zunächst alle Unternehmen, die bei Toll Collect registriert sind. Registrierte Unternehmen haben bei Toll Collect eine Benutzernummer. Diese können Sie bei Toll Collect erfragen.

Auch wenn Sie nicht bei Toll Collect registriert sind, können Sie ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect haben.

Ein Vertragsverhältnis kommt insbesondere zustande, wenn Sie für das registrierte Unternehmen die AGB von Toll Collect akzeptiert haben. Dies kann auch bei einer manuellen Einbuchung einer Fahrt erfolgen. Zudem kann es sein, dass ein Abrechnungsunternehmen (SVG, UTA, DKV, etc.) als Vertreter in Ihrem Namen für Sie einen Vertrag mit Toll Collect geschlossen hat. Wenden Sie sich im Zweifel an Ihr Abrechnungsunternehmen (siehe hierzu auch FAQ Nr. 1).

3. Können Unternehmen Ansprüche geltend machen, die Lkw nur gemietet oder vermietet haben? Wie sieht es mit Unternehmen aus, die ihren Spediteuren die Maut erstattet haben?

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Maut zurückfordern kann immer nur dasjenige Unternehmen, welches ein direktes Vertragsverhältnis mit Toll Collect oder einem EETS-Anbieter hat. Das sind diejenigen Unternehmen, die bei Toll Collect registriert sind oder auf anderem Wege ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect eingegangen sind (siehe FAQ Nr. 1 und 2).

Dies kann potenziell und je nach Einzelfall sowohl ein Mieter als auch ein Vermieter sein, jedoch nicht beide zugleich für dieselbe Mautzahlung. In der Regel werden die Ansprüche aber dem Vermieter zustehen. WICHTIG: Es reicht nicht aus, wenn ein Unternehmen die Mautkosten lediglich im Innenverhältnis getragen hat. Hieraus folgt keine Anspruchsinhaberschaft. Wenn Sie also beispielsweise Fahrzeuge gemietet haben, die Maut direkt vom Vermieter (Charterway, PEMA o.ä.) abgerechnet und Ihnen anschließend in Rechnung gestellt wurde, reicht dies nicht aus, da Sie dann kein Vertragsverhältnis zu Toll Collect haben.

Auch wenn Sie Ihren Spediteuren die Maut erstattet haben, können Sie das Angebot von eClaim leider nicht nutzen. In diesen Fällen besteht das Vertragsverhältnis zwischen dem Speditionsunternehmen und Toll Collect bzw. dem jeweiligen EETS-Anbieter.

4. Warum muss ich jetzt handeln?

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Für Rückerstattungsansprüche aus dem Jahr 2018 droht Ende 2021 die Verjährung.

Sie können dann nicht mehr durchgesetzt werden. Daher müssen rechtzeitig Maßnahmen ergriffen werden, um die Verjährung zu hemmen. Wenn wir für Sie Rückerstattungsansprüche für im Jahr 2018 geleistete Mautzahlungen geltend machen sollen, dann ist der Abschluss der Registrierung bis spätestens

8. Dezember 2021 erforderlich.

Bis zu diesem Datum haben Sie Zeit, die erforderlichen Dokumente, in jedem Fall zumindest die Vergütungsvereinbarung und die Finanzierungsvereinbarung, hochzuladen und die benötigten Informationen auf der Plattform einzutragen. Sofern Sie nach dem 8. Dezember 2021 Ihre Daten übermitteln, können wir nicht gewährleisten, dass wir Ihre Ansprüche fristgerecht bearbeiten und berücksichtigen können.

Die Ansprüche aus der Gesetzesänderung machen wir für Sie geltend, sobald Sie die hierfür relevanten Daten eingereicht haben. Für eine zügige Bearbeitung empfehlen wir Ihnen, die benötigten Angaben und Dokumente schnellstmöglich über die Plattform zur Verfügung zu stellen. Nur so können wir eine zeitnahe Teilrückerstattung aus der Gesetzesänderung sowie die Verjährungshemmung Ihrer weiteren Ansprüche sicherstellen.

5. Wie hoch sind meine Rückerstattungsansprüche und was hat es mit der Gesetzesänderung auf sich?

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Die genaue Höhe der Rückerstattungsansprüche wird von den gefahrenen Strecken, der EURO-Norm, der Achsenzahl und dem zulässigen Gesamtgewicht des jeweiligen LKW abhängen. Aller Wahrscheinlichkeit nach haben Mautzahler zwischen 2018 und 2021 im Durchschnitt zwischen vier und sieben Prozent zu viel an Mautgebühren gezahlt. Diese Beträge - möglicherweise sogar höhere - können zurückgefordert werden. Hintergrund ist, dass der Europäische Gerichtshof mit einer Entscheidung vom 28. Oktober 2020 die Berechnung der LKW-Maut für europarechtswidrig erklärt hat.

Diese EuGH-Entscheidung hat der deutsche Gesetzgeber zudem zum Anlass genommen, die Maut neu zu berechnen und das Bundesfernstraßenmautgesetz zu ändern. Durch diese Gesetzesänderung gelten seit dem 1. Oktober 2021 rückwirkend für die Zeit vom 28. Oktober 2020 bis einschließlich 30. September 2021 neue, geringere Mautsätze, aus welchen für den betroffenen Zeitraum Rückerstattungsansprüche entstanden sind.

6. Wieso sollte ich mich bei eClaim anmelden, wenn das BAG die Maut ohnehin teilweise erstattet?

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Eine durch Hausfeld gemeinsam mit einem verkehrswissenschaftlichen Gutachter durchgeführte Überprüfung hat ergeben, dass den Mautpflichtigen zum Teil eine deutlich höhere Erstattung zustehen dürfte, als das BAG auszuzahlen bereit ist.

Die Erstattung im Rahmen der Gesetzesänderung betrifft darüber hinaus lediglich Ansprüche vom 28. Oktober 2020 bis 30. September 2021. Für den davor liegenden Zeitraum trifft das neue Gesetz keine Regelung. eClaim bietet Ihnen daher die Geltendmachung sämtlicher Ihnen zustehender Ansprüche auf Erstattung der Maut im Paket an. Wir ermitteln Ihre gesamten Rückerstattungsansprüche – insbesondere auch die über die Gesetzesänderung hinausgehenden Ansprüche – und stellen sicher, dass diese in vollem Umfang für Sie durchgesetzt werden. Bitte beachten Sie, dass Hausfeld Rechtsanwälte LLP Ihre Erstattungsansprüche nur umfassend als Paket, das heißt bestehend aus den Ansprüchen aus der Gesetzesänderung sowie den gegebenenfalls darüberhinausgehenden Ansprüchen, geltend machen kann.

7. Ist die Registrierung auf der Webseite unverbindlich? Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Die Registrierung ist unverbindlich. Erst nachdem Sie sich registriert haben, erhalten Sie die Vertragsunterlagen und werden gebeten, uns die unterschriebenen Verträge zu übermitteln.

Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist für Sie kostenfrei! Die Kosten übernehmen wir. Lediglich im Erfolgsfalle erhalten wir eine moderate Erfolgsbeteiligung. Die detaillierten Informationen zu den Konditionen der Erfolgsbeteiligung können Sie der Finanzierungsvereinbarung, die Sie bequem auf unserer Datenplattform herunterladen können, entnehmen. Die Erfolgsbeteiligung gestaltet sich dabei wie folgt:

15 %, wenn eine außergerichtliche Verhandlungslösung erreicht werden kann;

23 %, wenn ein oder mehrere Musterverfahren geführt werden müssen, nicht aber in jedem einzelnen Fall eine Klage erforderlich ist und

33 %, wenn wider Erwarten in jedem einzelnen Fall geklagt werden muss.

Anders NUR für Mitglieder bestimmter Verbände (für die Registrierung muss Ihr Unternehmen kein Mitglied in einem Verband sein):

12,5 % statt 15 %, wenn eine außergerichtliche Verhandlungslösung erreicht werden kann;

20 % statt 23 %, wenn ein oder mehrere Musterverfahren geführt werden müssen, nicht aber in jedem einzelnen Fall eine Klage erforderlich ist;

30 % statt 33 %, wenn in jedem einzelnen Fall geklagt werden muss.

8. Wie muss ich welche Daten und Dokumente zur Verfügung stellen? Worauf ist bei den Dokumenten zu achten?

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Sobald Sie sich registriert haben, erhalten Sie von uns einen Link zu unserer eClaim Plattform, um den weiteren Registrierungsprozess abzuschließen. Hier können Sie alle erforderlichen Daten online angeben und Ihre Belege hochladen. Für die Durchsetzung Ihrer Ansprüche sind diese Belege unerlässlich. Sie können entsprechende Mautaufstellungen von Toll Collect bzw. ihrem EETS-Anbieter erfragen. Ohne Belege können wir Ihre Ansprüche nicht geltend machen.

Neuanmelder

Wenn Sie sich erstmalig bei uns anmelden, benötigen wir zunächst die Vertragsunterlagen (Vergütungsvereinbarung und Finanzierungsvereinbarung). Um Ihre Ansprüche durchsetzen zu können, benötigen wir zudem Angaben zu den getätigten Mautzahlungen. Als Belege genügen die monatlichen oder halbmonatlichen Mautaufstellungen von Toll Collect oder von einem EETS-Anbieter.

Des Weiteren benötigen wir eine Vollmacht von Ihnen. Im Hinblick auf die Vollmacht ist eine gesonderte postalische Übersendung im Original erforderlich. Über das genaue Vorgehen werden Sie mit einer entsprechenden E-Mail informiert.

Bereits angemeldete Kunden

Wenn Sie sich bereits im letzten Jahr bei uns angemeldet haben, dann können Sie über die eClaim Plattform Ihre Daten und Dokumente für den Zeitraum 28. Oktober 2020 bis 30. September 2021 ergänzen. Achten Sie bitte auf die Vollständigkeit Ihrer Mautunterlagen, insbesondere für diesen Zeitraum. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Dokumente für den Zeitraum davor hochzuladen bzw. die von Ihnen bereits hochgeladenen Dokumente auf ihre Richtigkeit und Vollständigkeit zu prüfen und gegebenenfalls auszutauschen.

HINWEIS: Wir benötigen zum Beleg der Mautzahlungen derzeit keine Einzelfahrtnachweise und können diese nicht verarbeiten. Die monatlichen Mautaufstellungen, möglichst im Original von Toll Collect oder einem EETS-Anbieter in elektronsicher Form als PDF, reichen aus. Sollten Sie nicht wissen, wie Sie die erforderlichen Dokumente anfordern können, finden Sie auf der eClaim Plattform eine detaillierte Beschreibung. Zu beachten ist, dass die jeweilige PDF nur die monatliche Mautaufstellung beinhalten darf! Fügen Sie dem Dokument keine weiteren Belege oder Anhänge bei. Verbinden Sie die Mautaufstellung auch nicht mit anderen Dokumenten.

BITTE BEACHTEN SIE: Schicken Sie bitte – abgesehen von der Vollmacht – keine Dokumente oder Informationen per E-Mail oder Post an eClaim oder Hausfeld, da eine Verarbeitung dann nicht gewährleistet werden kann.

9. Wie kann ich meine eingegebenen Daten nach Übermittlung des Fragebogens ergänzen oder bearbeiten?

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Sofern wir noch keine Ansprüche beim BAG für Sie geltend gemacht haben, erhalten Sie in einer E-Mail die Aufforderung, Ihre Daten zu kontrollieren. Hier haben Sie die Möglichkeit, Ergänzungen oder Korrekturen vorzunehmen. Sie benötigen Ihre Zugangsdaten bestehend aus Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrem selbst vergebenen Passwort. Falls Sie das Passwort vergessen haben, können Sie es in der Anmeldemaske des Fragebogens zurücksetzen.

Danach ist eine Korrektur Ihrer Daten nicht mehr möglich. Sollten Sie noch einen Fehler in Ihren Daten entdecken, wenden Sie sich bitte umgehend mit einer E-Mail an den Kundenservice von eClaim. Sie erreichen ihn unter der folgenden Adresse: service@eclaim.de. Bitte benutzen Sie in diesem Fall als Betreff: „Dringliche Datenänderung – Eilt!“ in Verbindung mit Ihrer eClaim-Registrierungsnummer. Das genaue Vorgehen wird Ihnen in der entsprechenden E-Mail erläutert.

10. Ich habe die Vollmacht versandt, aber keine Rückmeldung erhalten. Ist die Vollmacht angekommen?

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Die Vollmacht erreicht die Kanzlei Hausfeld Rechtsanwälte LLP auf dem normalen Postweg. Aufgrund des großen Interesses an der Mauterstattung erhält Hausfeld jeden Tag eine große Anzahl von Briefen, sodass es einige Zeit dauert, diese zuzuordnen. Wir bitten daher um Geduld und setzen uns mit Ihnen nur dann in Verbindung, wenn die Vollmacht nicht oder nur fehlerhaft eingegangen sein sollte. Wenn Sie nichts von uns oder Hausfeld Rechtsanwälte LLP hören, können Sie davon ausgehen, dass alles in Ordnung ist.

Bitte unterstützen Sie die Bearbeitung, indem Sie nur die Originalvollmacht per Post an die genannte Adresse senden und sicherstellen, dass Ihre Post eindeutig mit Ihrer eClaim-Nummer gekennzeichnet ist.

11. Unsere Kunden kommen auf uns zu und wollen Mauterstattungsansprüche gegen unser Speditionsunternehmen geltend machen. Wie sollen wir vorgehen?

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Leider sind wir nicht in der Lage, Sie ausführlich zu den Erstattungsansprüchen zu beraten, die Kunden Ihrerseits gegen Ihr Unternehmen geltend machen. Ob und in welcher Höhe diese Kunden zu Erstattungsansprüchen berechtigt sind, hängt maßgeblich von Ihren vertraglichen Regelungen ab, die wir im Einzelnen nicht überprüfen können. Wir empfehlen Ihnen daher, sich an einen Rechtsanwalt Ihres Vertrauens zu wenden, um zu klären, inwieweit Sie gegen die Zahlungsforderungen Ihrer Kunden vorgehen müssen und ob es beispielsweise sinnvoll ist, eine etwaige Verjährungsvereinbarung zu unterzeichnen.

Warum muss ich jetzt handeln?

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Für Rückerstattungsansprüche aus 2018 droht Ende 2021 die Verjährung. Sie können dann nicht mehr durchgesetzt werden. Daher müssen vor Ende des Jahres Maßnahmen ergriffen werden, um die Verjährung zu hemmen.

Wer kann Rückerstattungen geltend machen?

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Jeder, der zwischen 2018 und 2021 Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen und Bundesstraßen gezahlt hat. Die Summe der geleisteten Mautzahlungen ist unerheblich. Wichtig ist, dass Sie selbst die Mautzahlungen aufgrund eines direkten Vertragsverhältnisses zu Toll Collect (bzw. einem EETS-Anbieter) geleistet haben. Sollte sich Ihr Unternehmen nunmehr in der Insolvenz befinden, stehen diese Ansprüche gegebenenfalls dem Insolvenzverwalter zu. Hierzu können wir keine Rechtsberatung anbieten.
Jedes mautpflichtige Unternehmen, welches ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect (bzw. einem EETS-Anbieter) hat, ist einzeln zu registrieren. Gruppenregistrierungen sind nicht möglich.

Auch Unternehmen, die ihre Mautzahlungen über Abrechnungsunternehmen wie DKV, SVG und UTA abrechnen, haben in aller Regel ein Vertragsverhältnis mit Toll Collect (bzw. einem EETS-Anbieter). Bei Fragen hierzu werfen Sie gern einen Blick in die FAQ.

Was folgt für mich aus der Gesetzesänderung?

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Wir machen für Sie alle Ihnen zustehenden Rückerstattungsansprüche komfortabel im Paket geltend. Das umfasst auch die Ansprüche aus der Gesetzesänderung. Es entsteht für Sie kein zusätzlicher Aufwand.
Die Ansprüche aus der Gesetzesänderung machen wir für Sie geltend, sobald Sie Ihre Registrierung abgeschlossen und die benötigten Dokumente hochgeladen haben. Daher können Sie mit einer zeitnahen Auszahlung dieses Teils Ihrer Ansprüche rechnen.

Wie hoch sind meine Rückerstattungsansprüche?

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Aller Wahrscheinlichkeit nach haben Mautzahler zwischen 2018 und 2021 rund vier Prozent zu viel an Mautgebühren gezahlt. Diese Beträge - möglicherweise sogar höhere - können zurückgefordert werden.
Wie hoch Ihr Rückerstattungsanspruch ist, hängt unter anderem von den gefahrenen Kilometern sowie den Charakteristika Ihrer Lkw ab.

Welche Daten und Dokumente muss ich zur Verfügung stellen?

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Um Ihre Ansprüche aus den Jahren 2018 bis 2021 durchsetzen zu können, benötigen wir die Summe der im jeweiligen Jahr geleisteten Mautzahlungen sowie die dazugehörigen Mautaufstellungen. Bitte achten Sie darauf, dass die eingereichten Belege auf Ihren oder den Namen Ihrer Firma ausgestellt wurden. Geben Sie bitte auch etwaige Umfirmierungen und Rechtsnachfolgen an. Sollte es bei der Registrierung oder der Identifizierung der relevanten Dokumente Schwierigkeiten geben, werfen Sie gern einen Blick in die FAQ und wenden sich mit Fragen, die dort nicht beantwortet werden, an uns.

Welche Kosten kommen auf mich zu?

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Die Durchsetzung Ihrer Ansprüche ist für Sie kostenfrei! Die Kosten übernehmen wir. Lediglich im Erfolgsfalle erhalten wir eine moderate Erfolgsbeteiligung.

Wie geht es nach der Registrierung für mich weiter?

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Nach der Registrierung erhalten Sie Zugang zu unserer Datenplattform. Dort tragen Sie alle benötigten Informationen zu Ihrem Unternehmen ein und stellen uns die erforderlichen Dokumente, insbesondere die Verträge und Zahlungsnachweise, zur Verfügung. Sobald dies geschehen ist, machen wir Ihre Ansprüche geltend – Sie müssen dann nichts weiter tun. Wir werden Sie regelmäßig über den aktuellen Stand des Verfahrens informieren.

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